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Reersums Alo (Karl), geb.27.03.1994, AD, BH, RH-TR und seit dem 16.Mai. 99 auch noch SchH 1. HD-frei (A1), Wh=71 cm, Ze "Ein sehr großer mittelkräftiger Rüde mit passendem Kopf und mittelbraunen Augen...... Der lebhafte Rüde ist sicher und unbefangen, interessiert bei akustischen/optischen Einflüssen sowie am Schlitten und ist unbeindruckt beim Schuß. Der Beutetrieb (mit Fremdperson) ist ausgeprägt. Bei der Verteidigung wird der Helfer abgewehrt, er kommt bis 2m heran". (ZTP-Bericht vom 19.04.1997) Besitzer: R&B Schirling - Gangelt, Bisherige Deckeinsätze: Su-ja (Dänemark,1998) B-Wurf “Aus Gutem Grund” (WT 04.06.1999) A-Wurf “vom Hülshorster Büschken”, (WT 20.05.2000)
Am 24.05.2000 mußte Karl eingeschläfert werden. Er litt seit Ende 1999 an einer chronischen, nicht erblich bedingten Darmentzündung. Nachdem er sich zwischenzeitlich erholt hatte, kam es zu einer kreislaufrelevanten Milzstauung, sodaß es wohl besser war, ihn zu erlösen. Ich werde ihn noch lange in Erinnerung behalten als ein Musterexemplar eines blonden Hovawart-Rüden, der mit seinem Hundeführer ein ´Dreamteam´ bildete.
Deckakt am Ostermontag, 05.04.99 Die Trächtigkeit verläuft ohne große Probleme, am 08.05.99 arbeiten wir letztmals auf dem Platz--> Eike geht in Mutterschutz. (übrigens: am 01.05.99 hat sie noch eine Fährtenhundprüfung bestanden). In den letzen drei Wochen bekommt sie eine riesige Kugel, zusammen mit dem heißen Wetter der letzen Tagen macht ihr das doch ganz schön zu schaffen. Wir denken, daß die Geburt nicht bis zum erwarteten Wurftermin (06.06.99) auf sich warten lassen wird.
Freitag, 04.06.1999, 60. Trächtigkeitstag: nachdem Eike den ganzen Tag über unruhig war -und auch im Garten ein Höhle bauen wollte- setzen ab 16.00 stärkere Wehen ein. Um 17.02 ist es dann soweit: Ein Rüde liegt in der Wurfkiste, mehr schwarz als marken, aber so fit, daß er sich direkt auf den Weg zur Futterquelle macht (Gewicht: 420 g) 17.20: sein Bruder kommt, auch er sm, 440 g 17.50: ein Mädel, auch sm, 460 g. Die Kleinen werden so zwischengelagert, daß Muttern´reinschauen kann. 18.21: noch ´ne Schwester, sm, 480 g. |
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18.50: das was jetzt aus seiner Hülle befreit wird, ist auch wieder dunkel, eine Hündin, 430 g |
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19.05: selbstverständlich freuen wir uns über jede Farbe, aber jetzt mal was blondes wäre ganz schön. Aber: Hündin , sm, 480 g. Vom Tastbefund her ist da noch etwas, was gerne heraus möchte. |
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19.24: Noch ein Bruder: natürlich sm, 480 g |
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20.11: ein Mädel, auch sie recht schwer, 460 g und : sm. Ich bin nicht ganz sicher, ob da nicht noch was kommt und wirklich: 20.25: die letzte Chance auf was blondes: eine Hündin, 480 g und schwarzmarken.
Das Wurfgesamtgewicht liegt bei 4150 g, der Durchschnitt somit 461 g und auch die kleineren weichen weniger als 10% vom Durchschnitt ab. (Wenn man ca. 20 bis 25 Prozent für Fruchtwasser und Plazentas hinzurechnet und die Füllung der Milchbar, erklärt sich Eikes Gewichtszunhame während der Trächtigkeit von 7 bis 8 kg.) Alle sind augenscheinlich in Ordnung und Eike ist zwar platt aber sonst ok. Wir warten noch ein bissl, die Wurfkiste wird generalgereinigt, dann eröffnet Eike die Milchbar und hat regen Zulauf. Der Pappa wird informiert. Daß er sich mit seiner Farbe nicht sonderlich durchgesetzt hat, kann auch er verschmerzen, Hauptsache sonst ist alles in Ordnung.
Fragen zur Farbverteilung beim Hovawart???? Dann kann ein kleiner Ausflug in die Genetik nicht schaden !!
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Welpen wollen immer nur das Eine: FUTTERN !! |
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Von den bei einer Hündin vorhandenen zehn Zitzen sind nur acht wirklich im Sinne der Welpen zu gebrauchen, doch meistens schlafen einige und andere futtern. Der Gedanke an eine eventuelle Zufütterung der Welpen ist daher nicht generell berechtigt, auch wenn man in einigen Büchern liest, die Aufzucht eines Wurfes von mehr als sechs Welpen sei ohne Zufütterung nicht möglich. Die Gewichtszunahme unserer Welpen in den ersten vier Lebenstage belegt das deutlich: die Zunahme jedes einzelnen Welpen und auch die des gesamten Wurfes ist in Ordnung. Dies ist natürlich dann möglich, wenn mehrere Voraussetzungen stimmen: Mutter und Welpen sind gesund, die Hündin ist körperlich auch schon vor und während der Trächtigkeit fit und nicht übergewichtig. Eike bekommt natürlich quantitativ und qualitativ gute Sachen. Sie futtert jetzt hauptsächlich das Futter, das die Welpen später auch bekommen werden (Eukanuba Puppy) und von dem mir der Hersteller schriftlich bestätigt hat, er garantiere, daß seine Zukäufe frei von Dioxin-verseuchten Hühnern etc. sind. |
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Wer bin ich?? (2. Lebenstag) |
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Am Sonntag, 06.06.99 war unser LG-Zuchtwart Jürgen Krämer zur ersten Wurfabnahme da. Er war mit Hündin und den Welpen sehr zufrieden: keine Afterkrallen, keine sonstigen Auffälligkeiten. Er hat auch die Papiere für die Zuchtbuchstelle mitgenommen, was bedeutet: die Kinder brauchen Namen: Also denn, die Burschen: Basko, Belmo, Beppo und die Mädels: Banja, Bella, Bente, Bille, Bina und Birte |
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..... uns kann keiner (10. Lebenstag) |
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15.06.99, der 11. Lebenstag (schon) ungefähr die Hälfte der Bande hat die Augen auf, darunter schimmert es trüb-blau. Die Schuppen in den Gehörgängen deuten nicht etwa auf einen schlechten Pflegzustand, sondern kündigen an, daß sich die Kleinen bald auch auf ihren Hörsinn werden verlassen können. Die Gewichtszunahme liegt im Soll, d.h. circa Verdoppelung des Geburtsgewichtes. |
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Mmmh, und immer frisch..... |
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Eike läßt ihre Kids jetzt schon mal für eine gute Stunde alleine, wir fahren wieder Rad und die Spaziergänge werden wieder ausgiebiger. |
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It´s a man ´s world |
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auch im Sauerland wird´s Sommer |
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22.06.1999, der 18. Lebenstag: Alle haben Augen und Ohren nicht nur auf, sondern diese sind auch funktionsfähig. Auch die Sache mit dem vierbeinigen Laufen klappt immer besser. wir haben heute zum ersten Mal aus einem Untersetzer zugefüttert. Die Sauerei war riesig, aber alle sind sattgeworden und haben sich noch lange gegenseitig saubergeleckt. 29.06.1999, 25. Lebenstag: seit fünf Tagen sind die Welpen in den Keller umgezogen. Muttern schaut jetzt deutlich seltener zu ihnen rein, liegt aber dennoch fast immer in Hörweite. Sie gibt ihnen auch noch einiges zu futtern, aber ohne unser jetzt zweimaliges Zufüttern wären die Gewichtszunahmen bestimmt nicht so doll. Die Bande wird immer munterer. Sie verkloppen sich gegenseitig und spielen auch mal mit Lappen oder Bällchen, wobei alle Aktionen noch recht tollpatschig wirken. Die Zähnchen sind an beiden Kiefern vorne schon sehr deutlich und in wenigen Tagen werden ihre Knabbereien uns schmerzen. |
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12.30 Uhr in der Wurfkiste,
Drei-Wetter-Taft sorgt für guten Halt. |
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Das Abstillen des Welpen erfordert viel Geduld. Der erfahrene Züchter kann der Mutterhündin mit seinem Wissen und erprobten Hilfsmitteln zur Verfügung stehen. |
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Hey, seid ihr mit dem Postboten fertig ?? Da kommt nämlich schon der Mann von UPS. |
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21.07.1999, 47. Lebenstag: mittlerweile ist die Bande über einen Zentner schwer. Nichts und niemand ist vor ihren Zähnen sicher. Ihr Erkundungsdrang hat den Auslauf schon arg in Mitleidenschaft gezogen. Was soll´s. Langsam macht sich der Gedanke breit, daß es bis zum Abschied nicht mehr allzulang hin ist. |
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Kleine Rodungsarbeiten sind gut für das Gebiß. |
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Wenn ich rauskriege, wie die Milch da rauskommt......... |
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Am 29.07.1999 sind die Kleinen tätowiert worden, die letzte Wurfabnahme und der Welpenwesenstest verliefen gut. Seit dem 31.07. 1999 gehen die ersten in die Welt hinaus:
Basko (Oer-Erkenschwieck) Beppo (Erkrath) Banja (Dragow) Bina (Dissen a.T.W.) Bille (Dortmund) Birte (Grävenwiesbach) Bente (Erkrath) Bella (Kaarst) Belmo(Borken, Hessen)
Die einzigen Wermunttropfen sind durch die Leute bedingt, in denen ich mich als Züchter denn doch massiv getäuscht habe: Die Leute, bei denen Belmo ein neues Heim bekommen sollte, riefen in der 7. Woche an und logen etwas von einer neu aufgetretenen Allergie ins Telefon. (Laut unserer Welpenvermittlung neben dem schweren Unfall die häufigste Ausrede). Noch “besser” ist die Geschichte um Beppo, der nach einem 20stündigen Ausflug nach Duisburg (Gottseidank) wieder hier bei uns ist. Die neue (Fast-) Besitzerin hat m. E. ein größeres psychisches Problem, als ihre Umwelt und sie selbst das wohl wahrnehmen - und wie auch ich das lange nicht erkannt habe. Am 14.08.1999 findet als letzter auch Beppo ein neues Zuhause (Langsam entwickelt sich Erkrath zur Hovi-Hochburg).
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So, hier ist erst mal Ende. Mehr Photos vom heranwachsenden B-Wurf in der Abteilung “Photoalbum B-Wurf” |
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